Sushi selber machen mit dem Cookit - alles, was du wissen musst

Sushi ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, welches Essen man sich am Wochenende bestellen könnte. Pizza? Chinesisch? Oder heute mal wieder Sushi? Doch wie wäre es, wenn du dein Sushi zu Hause selber machst? Eine tolle gemeinsame Aktivität für einen netten, genussvollen Abend mit deinen Liebsten. Wir zeigen dir hier alles, was du über Sushi wissen musst und wie du es selbst am besten zubereiten kannst. 

 

von Cookit Team
Vegetarische California Rolls

Was ist Sushi eigentlich? 

Sushi wurde in Südostasien vor langer Zeit ursprünglich erfunden, um Fisch auf langen Seefahrten sicher zu transportieren und haltbar zu machen. Der rohe, frisch gefangene Fisch wurde in ein Algenblatt gewickelt und in fermentiertem Reis eingelegt. So fermentierte auch der Fisch und war Monate lang haltbar.  

Heutzutage ist Sushi ein typisch japanisches Gericht in Form von kleinen Häppchen aus säuerlichem Reis und, meist rohem, Fisch und Meeresfrüchten. Aber auch Gemüse spielt eine große Rolle. Es gibt viele verschiedene Arten von Sushi. Die beliebtesten sind:

  • Nigiri - hier werden kleine, längliche Reishäppchen geformt und mit einer Scheibe rohem Fisch belegt. 
  • Maki - besonders beliebt ist Maki Sushi. Die kleinen Reishäppchen sind die klassischste Version des gerollten Sushis. 
  • Uramaki (Inside-Out) - Uramaki sind mehr bekannt unter dem Namen California Rolls. Sie wurden in den USA erfunden und andersrum aufgerollt, sprich das Algenblatt ist innen. So kann die Rolle außen noch eine weitere Zutaten, wie zum Beispiel eine Scheibe Lachs, tragen.

Das brauchst du, um Sushi zu Hause selber zu machen

Um Sushi zu Hause ganz einfach selber zu machen, brauchst du ein bisschen Zubehör sowie typische Zutaten. Einmal angeschafft hast du mit dem Zubehör lange Freude an selbstgemachtem Sushi. 

Zubehör, den du zum Sushi selber machen brauchst:

  • Deinen Cookit zum Reiskochen:
    Mit deinem Cookit wird das recht aufwendige Zubereiten des Reis zum Kinderspiel. Ohne zu verbrennen, bereitet dir dein Cookit deinen Sushireis in idealer Konsistenz zu.
  • Sushimatte, um dein Sushi zu rollen:
    Eine Sushimatte ist meistens aus Bambus und hilft dir, hübsche, gleichmäßige Reisrollen zu formen. Du findest sie im Asia-Supermarkt, in gut sortierten Supermärkten oder im Internet. Es gibt auch Alternativen aus Silikon. 
  • Frischhaltefolie für deine Sushimatte:
    Damit du lange Freude an deiner Sushimatte hast, solltest du immer auch mit Frischhaltefolie arbeiten. Sie sorgt dafür, dass der Sushireis nicht an der Bambusmatte kleben bleibt.
  • Essstäbchen für authentischen Genuss:
    Ist dein Sushi fertig, freuen sich alle darauf, es zu verputzen. Um das so authentisch wie möglich zu machen, kannst du deinen Gästen Essstäbchen aus Holz, Bambus oder Metall anbieten. Übung macht den Meister!

Zutaten, die du zum Sushi selber machen brauchst:

  • Sushireis:
    Für dein Sushi ist es wichtig, dass du nicht irgendeinen Reis verwendest, sondern japanischen Rundkornreis. Diesen findest du als “Sushireis” in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Laden. Der Reis klebt, sodass er sich perfekt für die Zubereitung von Sushi eignet.
  • Nori-Blätter:
    Nori sind essbare Meeresalgen, die als getrocknete Blätter für die Zubereitung von Sushi verwendet werden. 
  • Reisessig (Su) und Reiswein (Mirin):
    Diese beiden Zutaten brauchst du, zusammen mit Zucker und Salz, für den Sud, von dem der Sushireis seinen charismatischen, säuerlichen Geschmack erhält.
  • Zutaten für deine Sushifüllung:

Hier wird traditionell Fisch wie Lachs, Thunfisch, Kabeljau, Garnelen, Surimi und Aal verwendet. Dazu gesellen sich gerne Avocado, Gurke, Rettich, Pilze, Kürbis, Karotte und Omelett (Tamago). Aber auch Mango, Frischkäse, Thunfischcreme, Hähnchen oder Erdnussbutter werden immer beliebter für Sushi. Wenn du keinen Fisch magst oder auf tierische Produkte verzichtest, gibt es mittlerweile auch vegetarisches und veganes Sushi. 

Der perfekte Sushireis - dank deines Cookit kinderleicht

Für perfekten Sushireis ist in der Regel etwas Übung gefragt. Er ist empfindlich und braucht genau die richtige Temperatur sowie Garzeit, um schön luftig, locker, bissfest und dennoch leicht klebrig zu sein. Doch keine Sorge, dank deines Cookit ist die Zubereitung von Sushireis kinderleicht. Durch seine präzise Temperaturführung und das stetige Rühren mit dem 3D-Rührer sorgt dein Cookit für perfekten Reis. In der Zwischenzeit kannst du dich unbesorgt um deine Zutaten für die Füllung kümmern. 

Das Einzige, was du übernehmen musst, ist es, den Reis vorsichtig zu waschen. Gib ihn dazu in den Dampfgareinsatz deines Cookit und lasse solange klares Wasser über den Reis laufen, bis das abfließende Wasser klar ist. Das kann eine Weile dauern, also keine Hektik. Überspringst du diesen Schritt, enthält dein Sushireis beim Kochen noch zu viel Stärke und dein Reis würde zu klebrig und matschig werden. 

Das ausführliche Rezept für Sushireis aus deinem Cookit findest du hier

Sushi-ReisFoto: Anna Gieseler

Sushi selber machen - so klappt’s 

Wenn du mit deinem Cookit den perfekten Reis zubereitet hast, kannst du nun mit dem Rollen deines Sushis loslegen!

Für Nigiri formst du ca. 20 Gramm lauwarmen Sushireis mit den Händen zu einem kleinen Häppchen. Anschließend legst du deine ausgewählte Zutat, zum Beispiel in feine Scheiben geschnittenen Lachs, oben auf und hast direkt dein erstes Sushi fertig. Oft wird der Fisch auch von der Unterseite mit Wasabi eingestrichen. Das ist allerdings Geschmackssache. Befeuchte deine Hände bei der Zubereitung deines Sushis am besten immer mit etwas Wasser.

Wenn du klassische Maki zubereiten möchtest, gehst du wie folgt vor:

  • Sushimatte flach vor dir ausbreiten und mit Frischhaltefolie belegen.
  • Lege ein Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben auf die Frischhaltefolie. Möchtest du kleine Maki Rollen machen, reicht ein halbes Nori-Blatt.
  • Gebe nun lauwarmen Reis auf die Alge und lasse dabei 2 cm Platz zum oberen Rand.
  • Befeuchte deine Hände mit Essigwasser und verteile den Reis vorsichtig mit wenig Druck auf dem Nori-Blatt. 
  • Platziere deine Zutaten anschließend waagerecht in die Mitte des Reises.
  • Rolle die Sushimatte von unten nach oben auf, ohne dabei zu drücken.
  • Tadaaa, schon ist deine erste Sushi-Rolle fertig. Schneide sie nun noch in Stücke und serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi.

Wir wünschen dir bei der Zubereitung deines eigenen Sushis ganz viel Spaß und vor allem guten Hunger nach getaner Arbeit.